Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule Göttingen

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AWT – ArbeitWirtschaftTechnik

Fachbereichsleitung Karin Cornelius Opens window for sending email

Die Fachinformationen für AWT finden Sie Opens internal link in current windowhier.

 

... und wer immer noch denkt, dass Lernen bloß Denken bedeutet, hat nichts gelernt!

 

Technik

Besonders im Bereich Technik steht das praktische Tun im Mittelpunkt und um dies zu fördern liegt der Schwerpunkt unseres AWT-Unterrichts im Bereich Technik. Technikunterricht wird in den Jahrgängen 5, 6, 7 und ein Halbjahr 10 jeweils zweistündig unterrichtet. 

Am Anfang steht der Erwerb elementarer Techniken der Holz-, Metall- und Kunststoffbearbeitung sowie der Elektrotechnik. Im weiteren Verlauf des Unterrichts erfordern komplexer werdende Werkstücke zunehmend technisch anspruchsvollere Vorgehensweisen. Die Schülerinnen und Schüler können ihr erworbenes Wissen bei eigenen technischen Problemlösungen anwenden. Die Überprüfung der Lernziele erfolgt überwiegend anhand der praktischen Ergebnisse.

Um den Schülerinnen und Schülern weitere Möglichkeiten zu bieten, sich praktisch zu erproben, ist geplant, in Kooperation mit dem Fachbereich Freizeit im Schuljahr 2013/14 eine offene Werkstatt in einigen Mittagsfreizeiten anzubieten.

 

„Technik ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Kultur. Der Mensch verändert die Natur mithilfe der Technik mit dem Ziel, das Überleben zu ermöglichen und die Lebensführung zu erleichtern.“ (KC AWT S. 8)

 

 

Wirtschaft

Ziel des Bereichs Wirtschaft ist die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf ihre unterschiedlichen Rollen im Wirtschaftsgeschehen. Im Rahmen der Berufsorientierung finden hierzu über alle Schuljahre hinweg verschiedene Aktivitäten statt und können in unserem Berufsorientierungskonzept nachgelesen werden. (Opens external link in new windowhttp://www.igs-goe.de/lernen/berufswahl)

Der Bereich Wirtschaft bildet den Schwerpunkt des AWT Unterrichts im 9. Schuljahr. Die Projektwoche Spiel das Leben findet statt (s. unten) und das dreiwöchige Betriebspraktikum wird vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet. Nach Möglichkeit besuchen außerdem  die Schülerinnen und Schüler eine der berufsbildenden Schulen Göttingens, um an einem Praxistag einen Ausbildungsgang näher zu erkunden.

 

"Spiel das Leben!" ist ein Simulationsspiel zur Lebens- und Berufswegeplanung. Die Schülerinnen und Schüler schlüpfen für eine Woche in die Rolle eines jungen, berufstätigen Erwachsenen und lernen dadurch vielfältige Berufsbilder und Lebenswege kennen und reflektieren ihre eigenen beruflichen und privaten Wünsche und Ziele.

 

Dem Bereich Wirtschaft ist auch die "Lichtenberg-Firma" zuzuordnen. Im zeitlichen Rahmen des Wahlbereichs produziert die Firma im Auftrag der Schule bzw. der Stadt Göttingen unterschiedlichste Gegenstände. Auch Renovierungen werden durchgeführt. Die "Lichtenberg-Firma" arbeitet gemeinnützig für die Schule. Das bedeutet: Überschussbeträge werden der Schule für unterschiedlichste Zwecke zur Verfügung gestellt.

In einem jahrgangsübergreifenden Projekt "Nachhaltige Schülergenossenschaft" (WPB II 9./10. Jg.) wird ein 2012 gegründetes Schülerunternehmen (die.eventdirektion) in Eigenverantwortung geführt. Es bietet einen schulischen Lernort, der die Schülerinnen und Schüler in ihrer beruflichen und gesellschaftlichen Entwicklung fordert und fördert: Die Mitglieder der Schülergenossenschaft planen, organisieren und evaluieren als Dienstleister für Veranstaltungsmanagement Stammgruppenfahrten, Tagesausflüge, Konzert- und Theatervorstellungen, erlebnispädagogische Projekttage, etc. für die gesamte IGS. 

In dieser vom Kultusministerium geförderten Übungsfirma, die im Schüler-genossenschaftsregister des Genossenschaftsverbandes in Hannover eingetragen und jährlich extern geprüft wird, (er)leben die Schülerinnen und Schüler gleichzeitig Wirtschaft und genossenschaftliche Prinzipien wie Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung. Auch eine „echte“ Partnergenossenschaft vor Ort (Volksbank Mitte eG) unterstützt die Arbeit der Kursteilnehmenden.

Aber das Beste ist: Jedes Mitglied kann sich einbringen und … es macht richtig Spaß!

 

Arbeit

Der Hauswirtschaftsunterricht im 8. Schuljahr verfolgt das Ziel, einen Beitrag zu einer gesundheitsbewussten Lebensgestaltung zu leisten. Dazu gehört es heute mehr denn je, die Schülerinnen und Schüler für die eigene Zubereitung von Speisen zu begeistern. Mangels Lehrerstunden findet der Hauswirtschaftsunterricht nur ein Viertel des 8. Schuljahres statt. Mensadienst im 8. Schuljahr, ein Tag in der IGS-Küche und Selbstverpflegung auf dem Hohen Hagen leisten darüber hinaus ihren Beitrag zu einer hauswirtschaftlichen Grundbildung.

 

Wahlpflichtangebote

In Wahlpflichtangeboten (WPB) des Fachbereichs AWT werden erworbene Kompetenzen vertieft und um neue erweitert. In der Regel wird ab dem 7. Schuljahr ein 4-stündiger WPB I-AWT oder -NWT angeboten, als reines AWT-Angebot mit technischem Schwerpunkt oder als fächerverbindendes NWT-Angebot, in dem naturwissenschaftlich-technische Themen behandelt werden (s. Fachinfo NWT). Ab dem 9. Schuljahr wird außerdem ein WPB II-Berufs-und Lebenswegplanung angeboten.

 

Eine kurze Geschichte des AWT-Unterrichts

Obwohl...

...die Kinder zunehmend ihre Zeit mit den Medien verbringen und immer weniger Zeit auf die echte Auseinandersetzung mit den Dingen entfällt (Buden bauen, Fahrräder reparieren...), Lernprozesse also immer wichtiger werden, die Bewegung, Sinneswahrnehmung und Erkenntnis miteinander verknüpfen,

 

...Wirtschaft- und LehrerInnenverbände eine bessere technische Grundbildung der Schüler und Schülerinnen fordern, da schon jetzt ein Mangel an Fachkräften in den sogenannten MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) Fächern herrscht,

hat sich im Laufe der Jahre der IGS die Bedeutung des Fachbereichs enorm gewandelt. Im ersten Jahrzehnt der IGS kam dem Fach AWT eine ganz wichtige Rolle im Konzept des Lernens mit Kopf – Herz – Hand zu. Verlagerungen im zugewiesenen Stundenumfang der Fächer untereinander und Sparmaßnahmen führten zu folgender Veränderung des Stundenumfangs:

Früher:

5. und 6. Schuljahr 3 Stunden, 2 Lehrer,

im 7. -10. Schuljahr 2 Stunden 2 Lehrer.

In der Summe 28 Lehrerstunden/Stammgruppe.

Heute:

5. - 7. Schuljahr 2 Stunden doppelt besetzt,

im 8. Schuljahr 1/3 Jahr 2 Stunden doppelt besetzt,

im 9. Schuljahr (Stunden für die Tutoren),

im 10. Schuljahr 1/2 Jahr doppelbesetzt.

In der Summe 14 Lehrerstunden/Stammgruppe (aufgerundet).

Schade!

 

 

 


 

 

 

 

 

 



Bilderfolge der verschiedenen Werkstücke

Spiel das Leben