Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule Göttingen

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07.06.2017 19:54 Alter: 16 Tage
Kategorie: Allgemein
Von: Rm

Versuche zur Wissenschaftsgeschichte rund um Lichtenberg mit Spannung und Knalleffekten


Dieses Jahr jährt sich am 1. Juli der Geburtstag des Mathematikers und Naturforschers Georg Christoph Lichtenberg zum 275. Mal. Zu Ehren des Namensgebers hatte der Fachbereich Naturwissenschaften der Georg-Christoph-Lichtenberg Gesamtschule zu einer Reihe von experimentellen Vorführungen unter dem Motto „Naturkunde zur Lichtenberg Zeit (1770-1800)“ eingeladen. Über 90 Minuten begeisterten der ehemalige Leiter des Fachbereiches Peter Kasten und sein junger Kollege Fabian Höse die Zuschauer mit einer Reihe von Versuchen. Dazu gab es viele Hintergrundinformationen zur Wissenschaftsgeschichte, die den Zuhörerinnen und Zuhörern den Stand der Forschung und Wissenschaft des 18. Jahrhunderts erklärten.

Lichtenberg führte nicht nur als erster in Deutschland den Blitzableiter ein, er machte sich generell im Bereich der Forschung rund um die Elektrizität einen Namen. So baute er seinerzeit große Elektrophore (Spannungserzeugende Apparaturen) mit bis zu 2,5 m Durchmesser, die Funkenüberschläge über 70 Zentimeter ermöglichten. Ganz in diesem Sinne, wenn auch in kleinerem Maßstab, führten Kasten und Höse selbst gebaute „Elektrisiermaschinen“ vor, und sorgten für Hochspannung und Funkenüberschläge. Auch die nach dem Erfinder benannten Lichtenbergfiguren wurden vorgestellt. Dabei handelt es sich um ästhetisch anmutende Gebilde, die bei Hochspannungsentladungen entstehen können. Die Bedeutung dieser Entdeckung Lichtenbergs, so führte Peter Kasten aus, reicht bis in die heutige Zeit und kann als Grundlage des Fotokopierverfahrens verstanden werden. Ebenso begeistert waren die Zuschauer von der Chladnischen Klangfigur.  Wie der Wissenschaftler Chladni, ein Zeitgenosse Lichtenbergs, brachte Peter Kasten eine dünne Plexiglasplatte mit Hilfe eines Violinenbogens zum Schwingen. Diese Schwingungen machte er mit Hilfe von Sand sichtbar und erzeugte dabei spezifische Muster, die als Chladnische Klangfiguren bezeichnet werden. Nach 90 spannenden Minuten mit weiteren Versuchen zeigte der Applaus, dass es den beiden Akteuren gelungen war, Wissenschaftsgeschichte hautnah erlebbar zu machen.

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