Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule Göttingen

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Das naturwissenschaftliche Angebot für interessierte und begabte SchülerInnen

Aus dem Leitfaden der Georg-Christoph-Lichtenberg Gesamtschule:

Wir stellen uns dem Anspruch, dass Unterricht durch handlungsorientiertes, entdeckendes, projektorientiertes und (inter-)kulturelles Lernen mit offenen, individuellen Lernwegen vielfältige Kompetenzen zur Persönlichkeitsentwicklung und zum Wissenserwerb vermitteln soll. Wir möchten, dass jede Schülerin und jeder Schüler sich persönlich entwickeln und verschiedene Wege des Lernens gehen kann.“

Fördern und Fordern durch Wahlpflichtfachangebote in der Mittelstufe

Der Fachbereich Naturwissenschaften ist einer der großen Fachbereiche der IGS-Geismar. Unser Ziel ist es, über den Regelunterricht Angebote zu schaffen, die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer Neigungen fördern bzw. auch entsprechend ihren Begabungen fordern. Deshalb werden in der Mittelstufe und in der Oberstufe spezielle Angebote vorgehalten, die Schülerinnen und Schüler nutzen können.

An Gesamtschulen werden die Fächer Biologie, Chemie und Physik in der Sekundarstufe I themenorientiert als ein übergreifendes Fach Naturwissenschaften unterrichtet. Daneben gibt es die Möglichkeit, ein Interesse an Naturwissenschaften, Technik oder Informatik zu vertiefen. Ab der Klassenstufe 7 wird das Fach „Wahlpflichtbereich I“ vierstündig und ab der Klassenstufe 9 zusätzlich das Fach „Wahlpflichtbereich II“ zweistündig angeboten. Dabei handelt es sich um ein anwählbares Neigungsfach, das regulär benotet wird. In den beiden Jahrgängen wird neben z.B. Fremdsprachen, Sport und Kunst auch jeweils ein Kurs aus den Bereichen Naturwissenschaften, Naturwissenschaften und Technik und Informatik angeboten.

Oberstufe: Fordern und Forschen durch Praktische Seminarfächer in 12

In der Oberstufe ist für alle Schülerinnen und Schüler das Belegen eines zweistündiges Seminarfaches verpflichtend. Seminarfächer haben das Ziel, Schülerinnen und Schüler neigungsorientiert an das wissenschaftliche Arbeiten heranzuführen. An der Georg-Christoph-Lichtenberg Gesamtschule gibt es für interessierte Schülerinnen und Schüler praktische Seminarfächer mit den Schwerpunkten Biologie, Chemie und Physik, in denen Schülerinnen und Schüler angeleitet werden, selbstständig wissenschaftlich zu arbeiten. Ziel ist es, im Rahmen der Seminarfacharbeit ein eigenständig ausgesuchtes Forschungsprojekt selbständig durchzuführen und in Form einer wissenschaftlichen Arbeit zu dokumentieren.

Wettbewerbsbeiträge: Fördern, Fordern, Forschen

In der Sekundarstufe I haben die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, eigene Forschungsprojekte in der Arbeitsgruppe „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ oder in der Gruppe „Robotik“ zu entwickeln und durchzuführen. Dabei dienen Neigung und Interesse als Grundlage.

Jede Schülerin und jeder Schüler wird entsprechend seiner Begabung individuell gefördert oder gefordert. In der Robotik-AG reicht das von technischen bis hin zu programmiertechnischen Herausforderungen. Diese Gruppe ist mittlerweile fester Bestandteil bei nationalen und internationalen Wettbewerben, sogenannten „Challenges“ und wird von Firmen in Südniedersachsen unterstützt.

In der naturwissenschaftlichen Arbeitsgruppe werden entsprechend der individuellen Interessen der Schülerinnen und Schüler unterschiedlichste Forschungsthemen bearbeitet. Die entstandenen Projekte werden schriftlich dokumentiert und können bei einem Regionalwettbewerb bei „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ teilnehmen.

Dabei ist die Spanne der Begabung bei Schülern und Schülerinnen breit gefächert. Alle naturwissenschaftlich Interessierten sind willkommen und werden gegebenenfalls gefördert. Gute Schülerinnen und Schüler forschen weitgehend selbstständig. Für Hochbegabte werden Kontakte zu Forschungseinrichtungen und Universität hergestellt.

In der Sekundarstufe II können die Schülerinnen und Schüler mit den besten Seminarfacharbeiten bei dem Wettbewerb der Universität Göttingen „Dr. Hans Riegel-Fachpreise“ teilnehmen. Die besten Projekte erhalten Gelegenheit bei einem Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ teilzunehmen.

Unter anderem dieses Bemühen hat zur Aufnahme in das Exzellenznetzwerk MINT-Schule Niedersachsen geführt. Aus der Begründung für die Aufnahme:

Der von der Jury geforderte „Leuchtturmcharakter“ einer MINT-Schule Nieder­sachsen wird vor allem in dem Aspekt eines durchdachten und gelebten, fächerübergreifenden MINT-Konzeptes umgesetzt. Die besondere Stärke der Schule liegt dabei in der ausgesprochen kreativen und inhaltlich tiefgehenden Verknüpfung der MINT-Fächer. Das fächerübergreifende Lernen in Zusammenhängen sowie die enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis wird nach Ansicht der Jury an der Georg-Christoph-Lichtenberg Gesamtschule überdurchschnittlich verwirklicht.“