Nina Weger – Lesung und Workshop für die Sieger:innen des IGS-Literaturwettbewerbs 2021

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Eine szenische Lesung aus dem Jugendroman „Als mein Bruder ein Wal wurde“

Die Begegnung mit Nina Weger war besonders, nicht nur weil sie fantastisch szenisch aus ihrem Jugendbuch „Als mein Bruder ein Wal wurde“ vorgelesen hatte. Nina Weger hat bereits in aufregenden Berufen gearbeitet und konnte viel darüber erzählen: Sie war Seiltänzerin, Journalistin und Drehbuchautorin. Sie leitet mit ihrer Schwester einen Kinderzirkus und veranstaltet das große Literaturfestival SALTO WORTALE in Hannover.

Die jungen Nachwuchsautor:innen unserer Schule lernten, noch bessere Texte zu schreiben.

Die Siegerinnen und Sieger des letzten IGS-Literaturwettbewerbs konnten drei Tage mit der Autorin Nina Weger zusammenarbeiten und vieles lernen: Wie wird eine Geschichte sinnvoll aufgebaut? Wie werden Figuren erschaffen? Was ist wichtig und unwichtig beim Erzählen? Wie kann ein Spannungsbogen gehalten werden? Wie wird das Ende einer Geschichte gestaltet?

In drei intensiven Workshoptagen arbeiteten insgesamt sechzehn Schüler:innen des 6., 7., 8. und 9. Jahrgangs mit der Autorin zusammen. Am Schluss konnten die jungen Nachwuchsautor:innen den Eltern und Mitschüler:innen ihre Texte vorlesen und erhielten eine Menge Applaus für ihre kreativen Ideen, ihre geschliffenen Formulierungen und spannenden Erzählungen. Viele schrieben über „Löcher“, denn sie wurden durch den Bericht des Ortsheimatpflegers Dr. Martin Heinzelmann dazu motiviert, der über „Löcher“ oder genauer gesagt Erdfälle und angeblich verschwundene Menschen in den Erdlöchern in Geismar berichtete.

In Kooperation mit der Stadtteilbibliothek und der IGS Geismar sowie des Friedrich-Bödecker-Kreises konnte die Lesung und der Workshop im Rahmen von KULTUR MACHT STARK. Bündnisse für Bildung realisiert werden. Die Kooperationspartnerinnen vor Ort bedanken sich beim Friedrich-Bödecker-Kreis für die Organisation und beim Bundesministerium für Bildung und Forschung für die Finanzierung dieses eindrücklichen und nachhaltigen Projekts.

Ursula Rath-Wolf

 


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