Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule erneut von Jugend forscht für besonderes Engagement zur Förderung von mathematisch, naturwissenschaftlich und technisch interessierten Schülern ausgezeichnet

von Mike Burkhardt

2026 beteiligte sich die Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule-Göttingen (IGS-Geismar) wieder bei dem Wettbewerb „Jugend forscht / Jugend forscht Junior“. Der Wettbewerb „Jugend forscht Junior“ ist für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis 14 Jahre, der zeitgleich stattfindende Wettbewerb „Jugend forscht“ für die ab 15 Jahren.

SchülerInnen aus der Sek I wie aus der Sek II präsentierten ihre Forschungs­ergebnisse am 25.02.2026 bei dem Regionalwettbewerb in Hildesheim. Sie erreichten insgesamt 7 Auszeichnungen und davon dreimal die Erstplatzierung. Damit haben sich drei SchülerInnen in den Bereichen Chemie, Arbeitswelt und Geo- und Raumwissenschaften für die Teilnahme am Landeswettbewerb qualifiziert. Die Schule wurde für ihr „Engagement zur Förderung von mathematisch, naturwissenschaftlich und technisch interessierten Schülern“ erneut und damit zum siebten Mal seit 2017 ausgezeichnet.

Dieses Jahr beteiligten sich die JungforscherInnen der IGS Geismar mit 10 Projekten aus fast allen MINT-Bereichen: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- / Raumwissenschaften, Physik und Technik. 15 SchülerInnen des 7. bis zum 13. Jahrgang erhielten insgesamt sieben Auszeichnungen. Sie wurden mit drei Erstplatzierungen, jeweils einer Zweit- und einer Drittplatzierungen und 2 Sonderpreisen für Ihre Arbeiten belohnt. „Wir sind stolz auf unsere Schüler und Schülerinnen zu diesen tollen Erfolgen und gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ganz herzlich“ freut sich die Schulleiterin Tanja Laspe.

Aus der Sek I beteiligten sich SchülerInnen des roten Jahrgangs (7. Klassenstufe) und des lila Jahrgangs (8. Klassenstufe) bei „Jugend forscht Junior“. Mit dem dritten Platz wurden Emilia Poltze, Nick Burghardt und Julius Justus Rappe für ihre Arbeit „Sauberes Wasser für die Welt“ in der Sparte Arbeitswelt ausgezeichnet. Aus dem 8. Jahrgang präsentierte Finian Rosenberg inspiriert durch die Ausstellung im Forum Wissen vergangenes Jahr „Experimente zum Welle Teilchen Dualismus“, ein komplexes Thema aus der Quantenphysik. Im Bereich Technik arbeiteten Felix Ahrens, Milo Jalinek und Karl Oskar Knoblauch zu dem Thema „Isolation von verschiedenen Materialien“ und Damien Lissowski und Eliah Kühne zu dem Thema „Stromerzeugung“.

Schülerin und Schüler 13. Jahrgang präsentierten bei „Jugend forscht“ insgesamt sechs Projekte. Gleich drei Projekte erreichten den 1. Platz in den Sparten Chemie, Arbeitswelt und Geo- und Raumwissenschaften und qualifizierten sich damit für den Landeswettbewerb in Clausthal-Zellerfeld. Felix Bela Bachler erhielt den 1. Platz in Chemie für sein Projekt „Herstellung und Untersuchung der Eigenschaften hydroplastischer Polymere aus Cellulose“, das in Zusammenarbeit mit der forstlichen Fakultät der Uni Göttingen entstanden war. Ebenfalls ein 1. Platz, diesmal im Fachgebiet Arbeitswelt ging an Ebrahim Almohamad, der sich in Kooperation mit HAWK Göttingen mit der „Untersuchung der antibakteriellen Wirksamkeit von mit Kaltplasma behandelten Pufferlösungen“ beschäftigt hatte. Selina Polzin erreichte den 1. Platz im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften. Sie konzentrierte sich auf „Untersuchung der Bodenqualität in Abhängigkeit von Bodenbearbeitung und Bewirtschaftung“, ein aktuelles und in der Landwirtschaft viel diskutiertes Thema. In der Sparte Biologie wurde Felix Rust für seine „Entwicklung softwaregestützter Erkennung von Baumarten“ nicht nur mit einem 2. Platz sondern auch durch den „Sonderpreis für zerstörungsfreie Materialprüfung“ gewürdigt. Erik Röhling erhielt den Sonderpreis „Erneuerbare Energien“ in der Sparte Technik für seine Arbeit „Schwerkraftspeicher als Speicher von erneuerbaren Energien“. Die Schule war aber auch mit einem weiteren Projekt vertreten. Paul Gause hatte Im Bereich Technik in Kooperation mit dem DLR-SchoolLab zu dem „Vergleich zwischen Nurflüglern und herkömmlichen Flugzeugen unter Einbeziehung von Simulationsmodellen“ gearbeitet.
„Es ist die Vielfalt der MINT-Fachrichtungen und die Qualität der Projekte, die uns auszeichnet.“ freuen sich Dr. Markus Raubuch und Annegret Schneemann über den Erfolg der Schülerinnen und Schüler in denen von ihnen betreuten Projekten.

Bild 1: Die Schülerinnen und Schüler der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule-Göttingen beim Regionalwettbewerb in Hildesheim 2026