Schalom, Petra Kunik!

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Die jüdische Autorin und Schauspielerin Petra Kunik berichtete den Schüler:innen der SEK-II-Religionskurse sowie des 8. Jahrgangs über das jüdische Leben in der Gemeinde und der Familie. Als Vorsitzende der Frankfurter Gesellschaft christlich-jüdischer Zusammenarbeit stellte Frau Kunik das Frankfurter Modell vor: Orthodoxe und Liberale sowie Egalitäre Minjans feiern ihre Gottesdienste in verschiedenen Bereichen, aber unter dem gemeinsamen Dach der Frankfurter Synagoge. Petra Kunik gehört zu den fortschrittlichen Minjans, die die Frauenrolle in den jüdischen Gemeinden neu ausrichten. So liest Frau Kunik selbst auch während des Gottesdienstes aus der Thora und deutet sie - eine Aufgabe, die bisher nur den Rabbinern vorbehalten war. Die Realität des 21. Jahrhunderts hält Einzug in das religiöse jüdische Leben der Gläubigen.
Alle Zuhörer:innen waren beeindruckt von den lebendigen und bewegenden Erzählungen und Berichten der Autorin. Neben der jüdischen Kultur mussten jedoch auch die zunehmenden antisemitischen Anfeindungen und teils Übergriffe benannt werden.

 


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