Seminarfach beim ersten Göttinger „Tag der Erinnerung“

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Schüler*innen des 12. Jahrgangs informieren über erinnerungswürdige Orte in der Göttinger Innenstadt

Das Seminarfach „Auf den Spuren der Nationalsozialisten in Göttingen“ veranstaltete am 30. Juni einen Spaziergang in der Stadt Göttingen. Anlässlich des ersten Göttinger „Tages der Erinnerung“ (https://www.uni-goettingen.de/de/658952.html) informierten die Schüler*innen auf der Grundlage ihrer Facharbeiten in kleinen Gruppen über die Verbrechen während der nationalsozialistischen Diktatur. Die Gruppen verteilten sich an verschiedenen Standorten wie z.B. Gedenktafeln und Denkmälern, um dort eine Verknüpfung zur Vergangenheit zu schaffen. Insgesamt waren fünf verschiedene Themen vertreten; beginnend mit Zwangsarbeiter*innen in der Nähe der Lokhalle über die Verfolgung der Juden (Platz der Synagoge), vergessene Opfergruppen (Markt 5) und Widerständler (Buergenthal-Haus), bis hin zu Tätern und Opfern der „Euthanasie“ (Wilhelmsplatz). Durch dieses Projekt konnten die Schüler*innen ihr erarbeitetes Wissen einer breiteren Öffentlichkeit weitergeben und somit einen Teil zur Aufarbeitung dieser dunklen Epoche beitragen. Die Rückmeldungen der Besucher*innen fielen sehr positiv aus und auch für die Schüler*innen bleibt es als ein gelungenes Projekt in Erinnerung. Wir bedanken uns nochmals ganz herzlich bei allen Teilnehmer*innen und interessierten Zuhörer*innen. (Text: Naomi Burandt; Fotos: Ingo Trüter und Christoph Mischke für das YLAB der Universität Göttingen)

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